Wer braucht die Prüfung?

In Baden-Württemberg wird ein Prüfungsverfahren für denjenigen erforderlich, der einen Kampfhund oder einen gefährlichen Hund halten möchte. Dafür benötigt er die Erlaubnis der Ortspolizeibehörde. Diese Erlaubnis wird nur erteilt, wenn ein berechtigtes Interesse an der Haltung nachgewiesen wird und gegen Zuverlässigkeit und Sachkunde keine Bedenken bestehen.

Für die Sachkundeprüfung zuständige Stelle ist die Stadtverwaltung bzw. Gemeindeverwaltung, in deren Ort der Antragsteller wohnt.

Die Sachkundeprüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Sie erstreckt sich auf Aspekte der Gefahrenabwehr in folgenden Prüfungsgebieten:

Kenntnisse (theoretischer Teil):
– Tierschutzrechtliche Vorschriften,
– einschlägige Bestimmungen des Zivil-, Polizei-, Ordnungswidrigkeiten- und Strafrechts,
– Anforderungen an die tiergerechte Haltung von Hunden,
– Grundkenntnisse der Verhaltensweisen von Hunden, insbesondere des Lern- und Sozialverhaltens
– Verschiedene Formen der Aggression sowie deren Bewältigung,
– Entwicklungsphasen von Junghunden,
– Erziehung und Ausbildung von Hunden,
– Pflegen von Hunden und Umgang mit Hunden,
– Bewältigen von Alltagssituationen,
– Erkennen und Beurteilen möglicher Gefahrensituationen.

Der Nachweis der fachlichen Kenntnisse im theoretischen Teil der Prüfung kann in einem Fachgespräch oder anhand eines Multiple-Choice-Tests erfolgen.

Weitergehende Informationen im Programm.

In Bayern muss man für die Haltung eines Hundes keinen „Hundeführerschein” und keinen sogenannten „Sachkundenachweis” erbringen. Es ist aber üblich, dass die Sachkunde von Haltern potenziell gefährlicher Hunde bei der Begutachtung dieser Tiere mitbeurteilt wird. Dazu gehören profunde Kenntnisse auf folgenden Fachgebieten:

A. Biologie des Hundes
B. Gesundheit des Hundes
C. Verhalten des Hundes
D. Erziehung des Hundes

Weitergehende Informationen im Programm.

Der Ablauf des Prüfungsverfahrens in Berlin
Es gibt keine bundeseinheitliche Regelung zu Sachkundenachweisen für Hundehalter. Die von den Ländern geforderten Sachkundenachweise unterscheiden sich voneinander sowohl im Inhalt als auch in den sich daraus ergebenden Rechten und Konsequenzen für Hundehalter und Hund.
Das Beste an den Anfang. Niemand ist in Berlin verpflichtet, den Hundeführerschein zu erwerben.

Man benötigt ihn nur, wenn man seinen Hund von der allgemeinen Leinenpflicht befreien will.

Die Sachkundeprüfung kann bei Sachverständigen abgelegt werden. Sie besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.
Die theoretische Prüfung besteht aus 30 Fragen mit vorgegeben Antwortmöglichkeiten (Multiple Choice). Der theoretische Teil ist bestanden, wenn mindestens 70 Prozent der Fragen richtig beantwortet sind. Die Prüfung dauert 45 Minuten und wird unter Aufsicht durchgeführt.

In der praktischen Prüfung wird der Gehorsam des Hundes von einer sachverständigen Person geprüft. Der Hund soll bei der Prüfung mindestens 1 Jahr alt sein.

Die erforderliche Sachkunde im Sinne des § 10 Abs. 2 Nr. 2 besitzt eine Person, die über die Kenntnisse und Fähigkeiten verfügt, einen gefährlichen Hund jederzeit so zu halten und zu führen, dass von diesem keine Gefahr für Menschen, Tiere oder Sachen ausgeht. Der schriftliche Nachweis der erforderlichen Sachkunde ist auf Grund einer Sachkundeprüfung gegenüber der örtlichen Ordnungsbehörde zu erbringen. Die Sachkundeprüfung ist beim Ordnungsamt abzulegen.

Üblicherweise bereitet man sich auf die Prüfung mit einem Fragenkatalog vor, der Fragen zu folgenden Themen enthält
A. Biologie des Hundes
B. Gesundheit des Hundes
C. Verhalten des Hundes
D. Erziehung des Hundes

Weitergehende Informationen im Programm.

Nach § 4 des Bremischen Gesetzes über das Halten von Hunden kann die Ortspolizeibehörde die Vorlage eines Sachkundenachweises verlangen, wenn Grund zu der Annahme besteht, dass die Halterin oder der Halter nicht über die erforderliche Sachkunde verfügt. Bei gefährlichen Hunden, die sich nach § 2 Abs. 2 Satz 1 Nrn. 2 und 3 als bissig erwiesen haben, soll die Ortspolizeibehörde anordnen, dass der Halter einen Sachkundenachweis innerhalb einer bestimmten Frist zu führen hat.

Der Sachkundenachweis ist durch Vorlage einer Sachkundebescheinigung einer sachverständigen Person zu führen. Die Bescheinigung wird nach bestandener Sachkundeprüfung erteilt. Für die Zulassung zur Sachkundeprüfung ist der Nachweis einer Ausbildung erforderlich. Die Sachkunde umfasst Kenntnisse und Fähigkeiten zur Haltung und zum Umgang mit Hunden. Hierzu gehören insbesondere Kenntnisse über das Wesen, das Verhalten und die natürlichen Bedürfnisse von Hunden sowie deren Erziehung und sachgerechte Beeinflussung sowie ferner Grundkenntnisse der für die Hundehaltung geltenden Rechtsvorschriften. Die Ortspolizeibehörde benennt der Halterin oder dem Halter Personen oder Einrichtungen, die von der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz oder der von ihr bestimmten Stelle als zur Ausbildung geeignet anerkannt worden sind.

A. Biologie des Hundes
B. Gesundheit des Hundes
C. Verhalten des Hundes
D. Erziehung des Hundes

Weitergehende Informationen im Programm.

In Hamburg wird die Gehorsamsprüfung abgelegt. Die Gehorsamsprüfung im Sinne des Hamburgischen Gesetzes über das Halten und Führen von Hunden ist eine Prüfung, die nach festgelegten Prüfungsstandards von einer bestimmten Person mit einem bestimmten Hund bei von der zuständigen Behörde anerkannten sachverständigen Personen oder Einrichtungen abgelegt wird. In der Prüfung hat die Person nachzuweisen, dass sie den Hund im Alltag unter Kontrolle hat und so halten und führen kann, dass von ihm voraussichtlich keine Gefahren oder erheblichen Belästigungen für Menschen, Tiere oder Sachen ausgehen.

Dazu gehören profunde Kenntnisse auf folgenden Fachgebieten:

A. Biologie des Hundes
B. Gesundheit des Hundes
C. Verhalten des Hundes
D. Erziehung des Hundes

Weitergehende Informationen im Programm.

Es gibt keine bundeseinheitliche Regelung zu Sachkundenachweisen für Hundehalter. Die von den Ländern geforderten Sachkundenachweise unterscheiden sich voneinander sowohl im Inhalt als auch in den sich daraus ergebenden Rechten und Konsequenzen für Hundehalter und Hund.

Durch die Sachkundeprüfung soll im Sinne der Gefahrenabwehrverordnung über das Halten und Führen von Hunden (HundeVO) festgestellt werden, ob die zu prüfende Person über Kenntnisse und Fähigkeiten verfügt, einen gefährlichen Hund so zu halten und zu führen, dass von diesem keine Gefahr für Menschen oder Tieren ausgeht. Auch Aufsichtspersonen bedürfen eines Sachkundenachweises, wenn sie außerhalb des eingefriedeten Besitztums gefährliche Hunde führen wollen (§ 8 Abs. 2 Nr. 2 i.V. mit § 6 Abs. 1 HundeVO). Die Sachkundebescheinigung gilt jeweils nur für den bestimmten gefährlichen Hund, mit dem die Sachkundeprüfung erfolgt ist.

Die Sachkundeprüfung enthält einen theoretischen und einen praktischen Teil. Die Abnahme der Sachkundeprüfung kann in Verbindung mit der Wesensprüfung durchgeführt werden. Für die Abnahme der Sachkundeprüfung sind speziell benannte SV berechtigt. Die Sachkundeprüfung kann wiederholt werden.

Der theoretische Teil besteht aus 30 Fragen aus 6 verschiedenen Themenbereichen:
• Lernverhalten (2 Fragen);
• Hund und Öffentlichkeit (7 Fragen);
• Hundeverhalten (8 Fragen);
• Haltung, Pflege und Gesundheit des Hundes (4 Fragen);
• Hund und Recht (3 Fragen);
• Mensch und Hund (6 Fragen).

Weitergehende Informationen im Programm.

Nach der Hundehalterverordnung von Mecklenburg-Vorpommern muss jeder Halter eines gefährlichen Hundes einen Sachkundenachweis erbringen.

Bei der Sachkundeprüfung sind insbesondere ausreichende Kenntnisse nachzuweisen über

1. das Wesen und die Verhaltensweisen von Hunden,
2. das richtige Verhalten des Menschen gegenüber Hunden sowie
3. die wichtigsten Rechtsvorschriften für den Umgang mit Hunden.

Die Sachkunde braucht nur für die Hunderasse oder -gruppe nachgewiesen zu werden, deren nichtgewerbsmäßige Haltung beabsichtigt ist. Antragsteller, die gefährliche Hunde nichtgewerbsmäßig züchten wollen, haben außerdem gefestigte, auf die jeweilige Zucht bezogene kynologische Kenntnisse nachzuweisen. In den Sachkundebescheinigungen sind die Hunderassen oder -gruppen, für die die Sachkunde nachgewiesen wurde, anzugeben.

Dazu gehören profunde Kenntnisse auf folgenden Fachgebieten:

A. Biologie des Hundes
B. Gesundheit des Hundes
C. Verhalten des Hundes
D. Erziehung des Hundes

Weitergehende Informationen im Programm.

Benötigen Hundehalter in Niedersachsen einen Sachkundenachweis?

Ja. Gemäß § 3 NHundG ist nach dem 1. Juli 2013 ein Sachkundenachweis für Erst-Hundehalterinnen und -halter erforderlich. Die theoretische Sachkundeprüfung ist vor der Aufnahme der Hundehaltung, die praktische Prüfung während des ersten Jahres der Hundehaltung abzulegen. Vorbereitende Kurse sind nicht verpflichtend und können auf freiwilliger Basis absolviert werden. Es steht jeder Hundehalterin und jedem Hundehalter frei, sich ohne Vorbereitungskurs zur jeweiligen Sachkundeprüfung anzumelden. Jede/r Hundehalterin/-halter muss die Sachkundeprüfung nur einmalig erfolgreich ablegen.

1. Muss ich eine Sachkundeprüfung ablegen, wenn ich bereits mehrere Jahre einen Hund gehalten habe?

Die erforderliche Sachkunde besitzt auch, wer nachweislich innerhalb der letzten zehn Jahre vor der Aufnahme der Hundehaltung über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren ununterbrochen und ohne Beanstandung einen Hund gehalten hat.
Wer nach dem 1. Juli 2011 die Hundehaltung aufgenommen hat, gilt nur als sachkundig, wenn er bereits in den letzten zehn Jahren zuvor über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren ununterbrochen einen Hund gehalten hat.

2. Was ist die Niedersächsische Sachkundeprüfung?

Theoretische Prüfung Hundehaltersachkunde
Von der o.a. AG wurden zur Verfügung gestellte Fragenkataloge insbesondere des VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen), des BVZ (Berufsverband zertifizierter Hundetrainer e.V.), des BHV (Berufsverband der Hundeerzieher/innen und Verhaltensberater/innen) sowie zum D.O.Q.-Test 2.0 (Dog-Owners-Qualification-Test 2.0) zu einem gemeinsamen Fragenpool zusammengefügt. Dieser überarbeitete Katalog mit mehreren hundert Fragen bildet die Grundlage des theoretischen Sachkundenachweises.

Der theoretische Sachkundenachweis kann von den Hundehalterinnen und Hundehaltern als Online-Test wie auch als Papierfragebogen abgelegt werden. Es handelt sich um einen Multiple-Choice-Test bestehend aus 35 Fragen. Die Themenbereiche umfassen: Erziehung, Ausbildung, Angst und Aggression, Haltung, Pflege, Gesundheit; Zucht, Fortpflanzung, Rasse, Kommunikation sowie einschlägiges Recht. Die Bereitstellung des Multiple-Choice-Tests erfolgt durch eine beauftragte zentrale Stelle.

Weitergehende Informationen im Programm.

In Nordrhein-Westfalen ist ein Sachkundenachweis Voraussetzung für das Halten so genannter 20/40-Hunde, gefährlicher Hunde und Hunde bestimmter Rassen.

Was sind große Hunde im Sinn des Gesetzes?

So genannte 20/40-Hunde, auch große Hunde genannt, sind Hunde, die ausgewachsen eine Widerristhöhe von mindestens 40 cm oder ein Gewicht von mindestens 20 kg erreichen. Sie sind von der Halterin oder vom Halter der zuständigen Behörde anzuzeigen. Solche Hunde dürfen nur gehalten werden, wenn

– Der Halter/ die Halterin die erforderliche Sachkunde und die Zuverlässigkeit besitzt,
– der Hund fälschungssicher mit einem Mikrochip gekennzeichnet ist,
– für den Hund eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen wurde und dies gegenüber der zuständigen Behörde nachgewiesen ist.

Den Sachkundenachweis erhalten Hundehalter, die durchgängig Hunde gehalten haben. Der Sachkundenachweis kann auch durch eine Prüfung erworben werden. Der Fragenkatalog beinhaltet 110 Fragen in den drei Themenkomplexen Hundeerziehung (Teil A), medizinische Grundlagen (Teil B) und rechtliche Grundlagen (Teil C). Von 30 vorgelegten Multiple-Choice-Fragen müssen 20 richtig beantwortet werden, um die Prüfung zu bestehen.

Weitergehende Informationen im Programm.

In Rheinland-Pfalz ist ein Sachkundenachweis Voraussetzung für das Halten gefährlicher Hunde.

Der Nachweis der zur Haltung eines gefährlichen Hundes erforderlichen Sachkunde wird durch die Bescheinigung einer von der Landestierärztekammer Rheinland-Pfalz benannten sachverständigen Person oder Stelle über eine nach den Prüfungsstandards der Landestierärztekammer Rheinland-Pfalz erfolgreich abgelegte Sachkundeprüfung erbracht.

Der Sachkundenachweis gilt für die Halterin oder den Halter nur in Verbindung mit dem Hund, mit dem die Sachkundeprüfung abgelegt worden ist.

Der theoretische Teil der Sachkundeprüfung besteht aus einem Fragebogen, den die zu prüfende Person ausfüllen muss Die Fragen sind im Programm vorhanden. Der Prüfer kann den Fragenkatalog abwandeln und/oder ergänzen.

Folgende Bereiche werden dabei geprüft:
Hund und Recht
Der Hundehalter in der Öffentlichkeit
Verhalten des Hundes
Welpenkauf und -aufzucht
Haltung, Pflege, Gesundheit und Ernährung des Hundes
Lernverhalten des Hundes und Erziehungshilfsmittel
Mensch – Hund – Beziehung

Zur Vorbereitung auf die theoretische Prüfung wurde ein Fragenkatalog entwickelt. Diesen Katalog finden Sie hier im Programm unter Trainer – Rheinland-Pfalz – Alle Prüfungsfragen. Bei fleißigem Üben sollte die Theorie keine Probleme bereiten!

Nachdem die zu prüfende Person den Fragebogen ausgefüllt hat, bespricht der Prüfer mit ihr die Antworten. Von diesem Gespräch hat der Prüfer einen Vermerk zu fertigen. Der theoretische Teil der Sachkundeprüfung ist bestanden, wenn 75 % der Fragen richtig beantwortet worden sind. Er darf einmal wiederholt werden und zwar frühestens zwei Wochen nach dem ersten Versuch.

Weitergehende Informationen im Programm.

Im Saarland ist ein Sachkundenachweis Voraussetzung für das Halten gefährlicher Hunde. Hierzu ist zunächst die erfolgreiche Teilnahme an einem Lehrgang (Theorie 10 Stunden, Praktischer Teil 15 Stunden) erforderlich. Bei Erwerb eines neuen gefährlichen Hundes ist der Lehrgang zu wiederholen. Ebenso muss die neue Halterin oder der neue Halter eines gefährlichen Hundes mit diesem an einem Lehrgang teilnehmen.

Bei der theoretischen Prüfung sollen die schriftlichen Fragen von Termin zu Termin in unterschiedlicher Weise gestellt werden und sind der Halterin oder dem Halter erst zu Beginn des Sachkundenachweises bekannt zu geben.

Jede Hundehalterin/jeder Hundehalter hat schriftlich Fragen aus folgenden Bereichen zu beantworten:

1. Wesen und Verhaltensweisen des Hundes, insbesondere

• Ethologie und Sozialisierung
Der Hund als Rudeltier – Lebens- und Überlebensstrategien – wichtige Entwicklungsphasen des Welpen – Aufgaben des Züchters – Auswahl des passenden Welpen – Aufgaben des neuen Besitzers – “Welpenschutz”

• Canines Ausdrucksverhalten
Mimik und Körpersprache des Hundes – Mimik und Körpersprache des Menschen – Verständigungsmöglichkeiten und -Schwierigkeiten – gängige Irrtümer

• Konfliktverhalten, Angst und Aggression
Offensiv/Defensiv-Modell nach Archer – Definition von Angst – angeborene und erlernte Ängste – Umgang mit der Angst – Bedeutung der Aggression im Zusammenleben – Ursachen der Aggression – Umgang mit der Aggression

2. Das richtige Verhalten von Menschen gegenüber Hunden, insbesondere

• Rollenverteilung in der Mensch-Hund-Beziehung
Der Hund im Menschenrudel früher und heute – Rangordnungsmodell und freundschaftliche Kooperation – zehn Regeln zur Etablierung der menschlichen Führungsrolle – richtiges Verhalten des Hundeführers – Irrtümer “Nackenschütteln, auf den Rücken werfen, Unterordnung”

• Lernverhalten, Ausbildung, Verhaltensmodulation
Klassische und instrumentelle Konditionierung – Lernen durch Versuch und Irrtum – positiv und negativ bestärken – Formen und Weiterentwickeln von gewünschten Verhaltensweisen (Shaping) – Motivation – Spiel – Clickertraining und Timing – Desensibilisierung – Auslöschen unerwünschten Verhaltens

• Alltagsprobleme
Stubenreinheit – Grundausbildung (Sitz, Platz, Komm) – Leinenführigkeit – Beherrschen von Standardsituationen – Aggression an der Leine – Territoriale Aggression

3. Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Zucht, dem Abrichten, der Ausbildung und dem Halten von Hunden, insbesondere
• Tierschutzrecht
• Zivilrecht
• Verwaltungsrecht
• Strafrecht
Die Bearbeitungszeit für die Bereiche 1 bis 3 beträgt 2 Stunden.

Weitergehende Informationen im Programm.

In Sachsen ist ein Sachkundenachweis Voraussetzung für das Halten gefährlicher Hunde.

Die zum Nachweis der Sachkunde (§ 5 Abs. 1 Nr. 2 GefHundG) erforderlichen Kenntnisse beziehen sich auf die acht zu prüfenden Themenbereiche:

– Umweltverhalten
– Sozialverhalten
– Triebverhalten
– Gesundheit
– Recht und Gesetz
– Erziehung
– Haltung
– Aggressionen.

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In Sachsen-Anhalt ist ein Sachkundenachweis Voraussetzung für das Halten gefährlicher Hunde. Die Hundehalterin oder der Hundehalter haben in einer Prüfung ausreichende theoretische Kenntnisse nachzuweisen über

1. Sozialverhalten und Ausdrucksformen des Hundes, rassespezifische Eigenschaften (insbesondere Abstammung, Körperbau, Körpersprache), Kommunikation zwischen Hund und Mensch,

2. Haltung, Ernährung und Pflege von Hunden,

3. Erkennen und Beurteilen allgemeiner und besonderer Gefahrensituationen mit Hunden,

4. Erziehung und Ausbildung von Hunden sowie Erziehungshilfsmittel und

5. Rechtsvorschriften im Umgang mit Hunden.

Der theoretische Teil einer in einem vergleichbaren schriftlichen oder elektronischen Verfahren abgelegten Prüfung gilt als bestanden, wenn mindestens 75 v. H. der gestellten Fragen richtig beantwortet wurden.

Zur Vorbereitung auf die theoretische Prüfung wurde ein Fragenkatalog entwickelt. Diesen Katalog finden Sie hier im Programm.

Weitergehende Informationen im Programm.

In Schleswig-Holstein werden Hunde nicht aufgrund ihrer Rasse als gefährlich eingestuft. Hunde werden als gefährlich eingestuft, wenn sie auffällig geworden sind z.B. weil sie Menschen oder Tiere verletzt haben oder unkontrolliert Tiere hetzen oder reißen.

Die Haltung eines als gefährlich geltenden Hundes ist erlaubnispflichtig. Voraussetzungen für die Erteilung der Erlaubnis sind Volljährigkeit, persönliche Eignung und Zuverlässigkeit des Hundehalters, sowie eine bestandene praktische Sachkundeprüfung des Halters mit dem gefährlichen Hund. Auch Kennzeichnung und Haftpflichtversicherung des Hundes müssen nachgewiesen werden. Zudem muss der Hund seine Fähigkeit zu sozialverträglichem Verhalten in einem Wesenstest nachweisen. Wird die Gefährlichkeit eines Hundes festgestellt, müssen alle zur Erlaubnis notwendigen Unterlagen innerhalb von drei Monaten vorgelegt werden. Die Behörde kann einmalig einen Aufschub von drei Monaten gewähren. Die Erlaubnis kann befristet sowie mit Bedingungen und Auflagen verbunden werden.

Halter, deren Hund als gefährlich eingestuft wurde, müssen u.a. eine theoretische und praktische Sachkundeprüfung mit dem Hund ablegen, um diesen weiterhin halten zu dürfen.

Für alle anderen Hundehalter ist die Sachkundeprüfung keine Pflicht. Sie können diese aber freiwillig ablegen, um ggf. eine Ermäßigung der Hundesteuer zu erhalten. Ob eine Ermäßigung gewährt wird, liegt im Ermessen der zuständigen Behörde (Gemeinde oder Amt).

Weitergehende Informationen im Programm.

Es gibt keine bundeseinheitliche Regelung zu Sachkundenachweisen für Hundehalter. Die von den Ländern geforderten Sachkundenachweise unterscheiden sich voneinander sowohl im Inhalt als auch in den sich daraus ergebenden Rechten und Konsequenzen für Hundehalter und Hund.

In Thüringen ist ein Sachkundenachweis Voraussetzung für das Halten gefährlicher Hunde. Der Halter hat ausreichende theoretische Kenntnisse nachzuweisen über

1. das Sozialverhalten und die Ausdrucksformen des Hundes sowie rassespezifische Eigenschaften (insbesondere Körperbau und Körpersprache),
2. Haltung, Ernährung sowie allgemeine Pflege und Hygiene von Hunden,
3. das Erkennen und Beurteilen einer typischen Gefahrensituation mit Hunden,
4. Erziehung und Ausbildung von Hunden sowie
5. die rechtlichen Grundlagen für den Umgang mit Hunden.

Zur Vorbereitung auf die theoretische Prüfung wurde ein Fragenkatalog entwickelt. Diesen Katalog finden Sie hier im Programm.

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Die Prüfung für den Hundeführerschein kann man jederzeit und beliebig oft wiederholen. Es gibt in den Bundesländern kein zentrales Register, wer die Prüfung versucht hat. Mithin weiß niemand, dass Sie es schon einmal versucht haben, wenn Sie zu einem anderen Prüfer gehen. Allerdings entstehen wieder Prüfungsgebühren, oft mehr als 100 €. Aber das wird nicht passieren, wenn Sie sich mit unserem Programm auf die Prüfung vorbereitet haben!

Kein Problem! Die Prüfung für den Hundeführerschein kann man jederzeit und beliebig oft wiederholen. Es gibt in den Bundesländern kein zentrales Register für Prüflinge. Mithin weiß niemand, dass Sie es schon einmal versucht haben, wenn Sie zu einem anderen Prüfer gehen. Allerdings entstehen wieder Prüfungsgebühren, oft mehr als 100 €.  Aber das wird nicht passieren, wenn Sie sich mit unserem Programm auf die Prüfung vorbereitet haben!

Produktinformationen:

  • Multimediales Lernprogramm zur Sachkundeprüfung
  • © hergarten-media 2018
  • System: Ab Windows XP bis Windows 10
  • Preis: 27,95 € als Download
  • Nicht für Smartphone und Tablet geeignet!